Konzept für die OKJA Stadtmitte, KTV und Brinckmansdorf

1.1 Selbstverständnis
Soziale Bildung e.V. ist ein basisdemokratischer Zusammenschluss von jungen Menschen, die gesellschaftliche Probleme öffentlich präsent machen, direkt in die Gestaltung des Gemeinwesens eingreifen und gesellschaftliche Alternativen fördern. Soziale Bildung e.V. ist eine gemeinnützige, offene Beteiligungsstruktur.
1.2 Aufgaben und Ziele
Der Verein fördert Bildung, interkulturelle Begegnungen, demokratische, antirassistische und emanzipatorische Initiativen. Der Verein dient der Stärkung und Festigung von demokratischen, sozialen und emanzipatorischen Prinzipien, um ein friedliches humanes Miteinander aller Menschen zu fördern. (Auszug aus Satzung)
Der Verein ist Herausgeber des alternativen Stadtmagazins „Fußnote“.
1.3 Arbeitsbereiche
Um die Ziele und das Selbstverständnis praktisch umzusetzen, ist der Verein in drei eng verknüpften Bereichen aktiv:
a) Kultur
Das kulturelle Engagement umfasst die Schaffung von materiellen Rahmenbedingungen und die Durchführung von Veranstaltungen wie Kleinauftritte, Vorträge, Lesungen und Filmabende im eigenen Veranstaltungsraum in der Frieda 23. 2008 eröffnet der Verein ein Veranstaltungs- und Kulturcafé im Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor/Vorstadt mit angeschlossenen Büro- und Seminarräumen.
b) Bildung
Seit 2004 ist der Verein staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Die Bildungsangebote werden zusammen mit z.Z. ca. 100 Ehrenamtlichen und HonorarmitarbeiterInnen konzipiert und durchgeführt. Dafür werden die freiwillig Engagierten durch projektbezogene Fortbildungen als MultiplikatorInnen qualifiziert. Inhaltliche Schwerpunkte der Bildungsarbeit sind u.a. Rechtsextremismus und Rassismus, Globalisierung, solidarische Ökonomie, Umweltthemen Gentechnik und Politik der Ernährung zu denen Projekttage, Fortbildungen und Workshops angeboten werden.
c) Politik
Der Verein versteht sich als freie Assoziation von politisch interessierten und aktiven Menschen. Das politische Engagement vollzieht sich dabei nicht in Partei- und Verbandsstrukturen, sondern konzentriert sich auf den alltäglich erfahrbaren lokalen und regionalen Raum. Ziel des politischen Engagements ist die Schaffung und Förderung von zivilgesellschaftlichen Strukturen, das Empowerment von politisch interessierten Menschen und die Solidarisierung mit Menschen, die nur über geringe Repräsentation ihrer Interessen und Forderungen verfügen. Die Mitglieder des Vereins engagieren sich deshalb in verschiedenen Zusammenhängen wie z.B. in antirassistischen und globalisierungskritischen Zusammenhängen.
Soziale Bildung e.V. beabsichtigt im Feld der offenen Kinder- und Jugendarbeit (im folgenden OKJA) tätig zu werden. und damit einen weiteren eng am Bildungsbereich anknüpfenden Arbeitsbereich zu schaffen.
 
2. Ziele und Orientierungen für die geplante offene Kinder- und Jugendarbeit
Unserem Verständnis nach, hat offene Kinder- und Jugendarbeit mehrere gleichzeitige, aufeinander bezogene Funktionen:
a) Sie muss als Beratungsstruktur für individuelle und auf objektive Lebenslagen gründende Probleme, Bedürfnisse und Interessen von Jugendlichen fungieren. Hinzu kommt die Aufgabe beratend gegenüber Eltern und anderen Bezugspersonen von Jugendlichen wirksam zu werden.
b) Als Ermöglichungsstruktur sollen Handlungsspielräume entstehen, in denen die Ansprüche und Ideen von Jugendlichen realisierbar werden. Ziel ist es Möglichkeitsräume zu erschließen, in denen Jugendliche sich die Erfahrung der eigenen Stärke und Kompetenz aneignen und Muster solidarischer Vernetzung erproben können.
c) Die offene Kinder- und Jugendarbeit wird eine Struktur von Freizeitangeboten kreieren, die sich den Interessen und der Lebenswelt der jugendlichen Zielgruppen zuwendet, unabhängig von Angeboten der kommerziellen Freizeitindustrie.
d) Statt sich nur am Betreuungs-, Belehrungs-, Anpassungsgedanken zu orientieren, wird sie als Selbstorganisationsstruktur Selbstartikulation, Selbstverantwortung, Selbstfindung und Selbstverwaltung fordern und fördern.
e) Durch die offene Kinder- und Jugendarbeit soll eine Lernfeldstruktur geschaffen werden, die vielfältige Bildungsprozesse, formeller aber vor allem informeller Art, fördert. Im Rahmen von Gruppen- und Selbstgestaltungsprozessen werden soziale und partizipative Kompetenzen der Adressaten aufgebaut. Durch teilnehmerorientierte politische Bildungsangebote werden Selbstartikulation und mündige Interessenvertretung gefördert.
f) Als Problembewältigungsstruktur hat die Offene Kinder- und Jugendarbeit die Aufgabe Jugendlichen Unterstützung und Hilfestellung in allen Problemlagen zu geben. Dies geschieht in Form der Strukturierung diffuser individueller Problemlagen und ggf. der Vermittlung von Ansprechpersonen und -instanzen für konkrete Unterstützung, kann aber auch in Form direkter sozialpädagogischer Intervention geschehen.
3. Konzeptaufriss zur Struktur der geplanten OKJA
Die Offene Kinder und Jugendarbeit durch Soziale Bildung e.V. soll Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bieten, ihre freie Zeit gemeinsam zu gestalten und zu organisieren. Es soll ein sozialer Raum entstehen, in dem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einen niederschwelligen und offenen Zugang finden. Dieser Zugang soll den Nutzer_innen der Offenen Kinder und Jugendarbeit, mit dem pädagogischen Ansatz des „Sozialen Lernens“, helfen ihre intrapersonalen und sozialen Kompetenzen zu entwickeln und zu stärken. Hierzu zählen:

  • Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl,
  • Förderung der eigenen Werte- und Handlungsorientierung
  • Eigenverantwortlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftsfähigkeit,
  • Kommunikations-, Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit sowie
  • Selbstorganisation.

Um die genannten Ziele unter Berücksichtigung der lokalen Situationen und der Bedürfnisse der Stadt umsetzen zu können, bedarf es aus Sicht von Soziale Bildung e.V. einer in drei Teilbereichen gegliederte Gesamtstruktur:

  1. einer Beratungsstruktur, die sowohl einen individuellen als auch gruppendynamischen Ansatz auf verschiedene Weise verfolgt durch a) Problemkomplexität und -kausalität b) Ressourcendiagnostik c)Netzwerken sowie d) Kooperationsberatung und Gruppencoaching verfolgt.
  2. einen Bereich der mobilen Jugendarbeit und
  3. die Möglichkeit und Bereitstellung eines selbst zu organisierenden Freiraums.
  4. Der Teilbereich Schulsozialarbeit wird gesondert betrachtet. Generell bieten sich dabei vielfältige und sinnvolle Schnittpunkte zu allen Teilbereichen an.

Die Teilbereiche stehen in einem sich ergänzenden, synergetischen Verhältnis.
 
4. Zielgruppen
Die Angebote von offener Kinder- und Jugendarbeit werden im Wesentlichen für die Altersgruppe der 10 bis 27 Jährigen vorgehalten. Im Innenstadtbereich leben ca. 11.000 Kinder und Jugendliche1 im Alter von 10 bis 27 Jahren, die potentielle Adressaten der geplanten OKJA sind.
Die Anzahl der 10 bis 27 Jährigen nimmt entgegen der bisher auf der WIMES Prognose2 m Stadtteil KTV stetig zu. Im folgenden werden neben der generellen Zielgruppenbestimmung spezifische Zielgruppen problemorientiert charakterisiert.

      1. 4.1 Kinder und Jugendliche mit sozialpädagogischer Betreuung (Hilfen zur Erziehung gemäß § 27 SGB VIII)

Kinder und Jugendliche, die Adressaten von Hilfen zur Erziehung gemäß §27 SGB VIII sind, werden als Zielgruppe der Offenen Kinder und Jugendarbeit betrachtet. Der Bedarf an staatlicher Unterstützung in Form der Jugendhilfe im Allgemeinen und in Form der OKJA ist bei Kinder aus Familien mit Erziehungsproblemen gegeben. Hierfür sind Angebote vorgesehen, die das Lern- und Erfahrungsfeld der Kinder vergrößern, und die Beeinträchtigung in der Entwicklung zur selbständigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten abmildern und die persönliche Entwicklung fördern.

      1. 4.2 Arbeitslose Jugendliche (Arbeitslose und Langzeitarbeitlose)

Bildungs- und Beratungsangebote können diese Jugendlichen psychosozial stärken und Sozial- und Kommunikationskompetenzen fördern. Dabei sollten die Angebote nicht allein arbeitsmarktorientiert gestaltet werden, sondern auch dazu dienen Jugendlichen in durch Arbeitslosigkeit geprägten Lebenslagen, gesellschaftliche Verhältnisse, welche für die Entstehung dieser Lebenslagen verantwortlich sind, verständlich machen und Auswege aufzeigen.

    1. 4.3 Jugendliche mit Migrationshintergrund

In der offenen Kinder- und Jugendarbeit können gezielte Angebote geschaffen werden, welche die Integration durch:

  • interkulturelle Kontakte,
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden und bei alltäglichen Problemen,
  • Aufklärung zu gesellschaftspolitischen Prozessen, in denen Menschen mit Migrationshintergrund eingebettet sind und
  • Schaffung von Möglichkeiten zur Verbesserung der Sprachkompetenz fördern.
    4.4 Frauen und Mädchen

Auch Jugendarbeit ist dem Gleichheitsgrundsatz verpflichtet und setzt sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben ein. Dies kann u.a. durch Schaffung von Angeboten der Mädchen- und Jungenarbeit, der Unterstützung von feministischen Initiativen und der grundsätzlichen Orientierung an Gendermainstreaming realisiert werden.

  1. 4.5 Schwule und Lesben
  2. Diese Gruppe Jugendlicher findet hier Raum für Begegnungen, Austausch und Engagement. Durch die angestrebte Zusammenarbeit mit Vereinen , die sich auf diesem Gebiet bereits professionalisiert haben, kann Zusammenarbeit hinsichtlich von Beratung und Bildung stattfinden.
  3. 5. Kooperationen mit Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

Im Innenstadtbereich gibt es verschiedene Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, die von der Hansestadt Rostock gefördert werden. In Brinkmannsdorf gibt es lediglich den Brinkmanntreff e.V., der sich als eine Art kleines Stadtteilzentrum darstellt. In den Stadtteilen Stadtmitte und KTV gibt es folgende Einrichtungen: Evangelisches Stadtjugendpfarramt, Jüdische Gemeinde, JSB MV e.V., JAZ e.V., Kontaktladen der Caritas Mecklenburg e.V., Sozialberatung für Immigrant_innen Dien Hong e.V., Pro Familia e.V., Stadtmission e.V. und die Jugendbegegnungsstätte Median AWIRO e.V.. Offene Kinder und Jugendarbeit mit sozialpädagogischer Begleitung und Betreuung findet zur Zeit im Innenstadtbereich nicht statt. Es gibt zwar Kinder und Jugendarbeit für bestimmte Gruppen von Kinder und Jugendlichen3, aber ein allgemeines offenes Angebot besteht nicht. Neben den städtisch geförderten Einrichtungen gibt es weitere Vereine, Initiativen und Unternehmen, die Angebote für Kinder und Jugendliche im Innenstadtbereich haben.
Offene Kinder und Jugendarbeit sollte hier mittels geeigneter Kooperationsformen eine Mittlerrolle übernehmen, also einerseits niederschwelligen allgemeine Angebote schaffen und andererseits Zugänge für bereits bestehende Angebote im Innenstadtbereich vermitteln.

  1. 6. Organisation/ Planung/ Finanzierung

Organisation und Planung der offenen Kinder- und Jugendarbeit müssen die Strukturprinzipien ihres Aufgabenfeldes berücksichtigen. Die Leitung erfolgt nach den Grundsätzen des Sozialmanagements. Strategische Planung und Steuerung erfolgen durch Soziale Bildung e.V. Dies beinhaltet:

  • eine klare Ziel- und Zielgruppendefinition,
  • die Vereinbarung von Regeln und
  • die Verpflichtung zur gegenseitigen Information
  • die Kooperation zwischen den Arbeitsgruppen und unseren Partner_innen

Die Verschränkung und Verbindung vieler Methoden und Programme, aber auch die eingeschränkten finanziellen Spielräume machen den innovativen Einsatz neuer Ansätze der Planung, Durchführung und Aufgabenabwicklung erforderlich. Insbesondere Projektmanagement4 erhält ein stärkeres Gewicht.

    1. 6.1. Personalstruktur

Die personelle Absicherung der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist durch:

  • hauptamtliche Mitarbeiter_innen
  • projektbezogene Honorar- bzw. Werksvertragsmitarbeiter_innen
  • ehrenamtlich Engagierte und innerhalb dieser Gruppe besondere Aufmerksamkeit gewidmet,
  • aktiv partizipierender Teilnehmer_innen

angedacht. Das Team der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird aus Frauen und Männern bestehen.

      1. 6.1.1. Hauptamtliche Mitarbeiter_innen

Offene Kinder- und Jugendarbeit erfordert fest angestelltes Personal. Soziale Bildung geht davon aus, dass für die Umsetzung des Konzeptes drei Vollzeitstellen (TvöD 9/Stufe I) eingerichtet werden müssen. Die Stellen müssen für qualifiziertes Personal ausgeschrieben werden. Wichtig ist eine sozialpädagogische Ausbildung und Erfahrungen mit offener Kinder- und Jugendarbeit. Zur Absicherung der Aufgaben des Verwaltungsbereiches bedarf es weiterhin einer halben Finanzverwaltungsstelle (TVöD 7)

      1. 6.1.2. Projektbezogene Honorar- bzw. Werksvertragsmitarbeiter_innen
  1. Soziale Bildung e.V. organisiert zur Zeit die Personalstruktur des Bildungsträgers unter Berücksichtigung eines Multiplikator_innenansatzes. Neben der hauptamtlichen Struktur werden junge Menschen projektbezogen qualifiziert und deren Tätigkeit im Rahmen von Honorar- und Werksverträgen vergütet. Dies kann auch für einzelne Projekte innerhalb der geplanten offenen Kinder- und Jugendarbeit sinnvoll sein. Die dafür jeweilig notwendige finanzielle Ausstattung ist weitestgehend durch Drittmittelakquise zu finanzieren.
    6.1.3. Ehrenamt

Es besteht der Wille ehrenamtlich Tätige für die offene Kinder- und Jugendarbeit zu gewinnen. Dies soll u.a. durch Eltern-Kind-Projekte, Gemeinwesenarbeit im Zuge der mobilen Jugendarbeit und Einrichtung von Praktikumsplätzen geschehen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter werden eingeschränkt und projektgebunden eingesetzt und professionell begleitet.

      1. 6.1.4. Aktiv partizipierende Teilnehmer_innen

Die Einbindung von Adressaten der Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist expliziter Bestandteil der geplanten Arbeitsweise und -struktur.
Die Angebote sollen letztlich selbstorganisierte Projektinitiationen fördern. Hierbei orientieren sich die Projekte am Empowerment-Ansatz.

    1. 6.2 Verwaltungsstruktur

Die Dienst und Fachaufsicht erfolgt durch Soziale Bildung e.V. Dazu ist bisher die Stelle der pädagogischen Leitung beauftragt, welche gegenüber den Vereinsgremien rechenschaftspflichtig ist.
Die ordnungsgemäße Erledigung von Verwaltungsaufgaben ist bisher einer Verwaltungsstelle übertragen, welche im Zuge der Ausdehnung von Verwaltungsaufgaben durch den zusätzlichen Arbeitsbereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit um ein halbe Stelle zu ergänzen sein wird.

    6.3 Qualitätssicherung/ Qualitätsentwicklung

Es ist notwendig, die Zielsetzungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit ständig zu überprüfen. Dies geschieht hinsichtlich:

  • des Grades der Zielerreichung,
  • der Qualität der angebotenen Dienstleistungen,
  • der Akzeptanz,
  • der Verhaltensmodifikationen, die durch die Angebote erreicht werden,
  • des erforderlichen Aufwandes.

Die Qualitätssicherung ist eine gemeinsame Aufgabe aller Bereiche von Soziale Bildung e.V. und findet auf den Ebenen der Struktur, des Prozesses und des Ergebnisses statt.

      1. Qualitativ hochwertige offene Kinder- und Jugendarbeit setzt funktionierende Strukturen voraus, die durch Soziale Bildung e.V. zu erbringen sind.
  1. 6.3.1 Strukturqualität

a) Personelle Ressourcen (Qualifikation der in der offenen Kinder- und Jugendarbeit Beschäftigten; Einbindung von Haupt-, Neben- und Ehrenamt.)
b) Rahmenbedingungen (Konzept des Trägers; Festlegung von Leitung und Verantwortlichkeiten; Weiterbildungen)
c) Materielle Ressourcen (Räumlichkeiten und Ausstattung; Eigenmittel und Drittmittel)

      1. 6.3.2 Prozessqualität

Offene Kinder- und Jugendarbeit ist durch eine Vielzahl organisatorischer und pädagogischer Prozesse gekennzeichnet. Prozessqualität erfordert Anforderungen bei der Durchführung der Arbeit, die durch Instrumente der Qualitätssicherung erreicht werden können. Die folgende Grafik zeigt das verwendete Setting um die professionelle Umsetzung allgemeiner Anforderungen steuern zu können.
 
6.3.3 Ergebnisqualität

    Um Aussagen über die Qualität der Arbeit zu gewinnen, bedarf es einer Überprüfung der Zielerreichung hinsichtlich der Wirksamkeit und Angemessenheit der praktischen Umsetzung des Konzeptes. Wichtige Analysepunkte für die Ergebnisqualität sind
  • Zielgruppe
  • Arbeitsschwerpunkte
  • Angebote
  • Grad der Partizipation
  • Förderung des Ehrenamtes
  • Kooperation/ Vernetzung
  • Erreichen der pädagogischen Ziele
  • Wirksamkeit der angewandten Methoden

1Dezember 2005 lebten 11.239 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 27 Jahren im Innenstadtbereich

2Nach der WIMES Prognose von August 2005 hätten es 2006 nur 8189 10-27 Jährige sein sollen. WIMES hat sich offenbar auf den Rückgang in einzelnen Alterskohorten auf Grund des sogen. „Geburtenknick“ bezogen, ohne die Zugänge und Abgänge von jugendlichen Bewohner_innen zu berücksichtigen.

3Siehe Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Innenstadtbereich

4Die offene Kinder- und Jugendarbeit ist unserer Ansicht nach, auf vielfältige Formen der (Einzel-)Projektarbeit angewiesen. Durch Projektarbeit ist es möglich zielgruppen- und problemorientiert zeitlich überschaubare Angebote zu schaffen, die sowohl Partizpation und Entfaltung ermöglichen, als auch von institutioneller Förderung der Stadt unabhängig realisiert werden kann. Soziale Bildung e.V. verfügt über ausreichende Erfahrung im Projektmanagement und damit verbundener Drittmittelakquise.